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Muriel Wettstein, Berlin-Izmir (DE)

Was bedeutet die Symptothermie für Dich?

Sie bedeutet für mich Wissen, (Selbst)-Erkenntnis und Freiheit!

Ich finde es wunderbar, genau zu wissen, wo ich mich in meinem Zyklus befinde, und mit meiner Fruchtbarkeit bewusster und eigenständig umgehen zu können.

Es gibt mir auch viel Vertrauen und Freude mit meinem Zyklus auf diese Weise eng verbunden zu sein!

Wie hast du die Symptothermie entdeckt?

Schon als ganz junge Frau, noch bevor ich von dieser natürlichen Beobachtungs-, Empfängnis- und Verhütungsmethode gehört hatte, kam es mir ungerecht vor, dass Frauen künstliche Hormone zu sich nehmen, ihren Körper damit Schaden zufügen und oft alleine für die Verhütung verantwortlich sind.

Die Pille zu nehmen schien aber überall das aller normalste der Welt zu sein. Eine gute natürliche und sichere Alternative schien nicht zu existieren bzw. Die sympothermale Methode (Symptothermie) wurde schlicht und einfach mit unzuverlässigen Methoden wie die Kalendermethode verwechselt und als “unsicher” abgestempelt.

Durch meinen Vater lernte ich zum ersten Mal von der Methode, als ich Anfang zwanzig war. Allerdings habe ich viel Zeit und Abstand gebraucht, um meinen Zyklus mit der Methode kennen zu lernen. Als ich in Deutschland zum ersten Mal den Sprung wagte, hörte ich leider nach relativ kurzer Zeit wieder auf. Ich war zu der Schlussfolgerung gekommen, dass diese

Methode einfach nicht für mich geeignet sei.

Rückblickend fehlte mir nur eine professionelle Beraterin an meiner Seite: meine Beobachtungen stimmten oft einfach nicht!

Mehrere Jahre hatte ich in Berlin und Izmir als Körpertherapeutin gearbeitet.  Körperwahrnehmung und –bewusstsein spielten schon in meinem Leben ein wichtige Rolle. Ich habe viele Menschen begleitet, die einschränkende Routinen und Verhaltensmuster brechen wollten, um ihr Leben und ihre Gesundheit in die eigene Hände zu nehmen. Auch habe ich mit Frauen gearbeitet, die konkrete Zyklusbeschwerden hatten.

Genaues Zykluswissen fehlte mir allerdings. Ich sehe heute die Symptothermie als perfekte Ergänzung zu der Körperarbeit.

Erst viele Jahre später nach der Geburt meines Sohnes kam ich auf die Symptothermie wieder zurück.  Die Zeit war endlich reif dafür, meinen Zyklus richtig kennen zu lernen.

Mit der Möglichkeit, selbst sympto-Beraterin zu werden, hatte ich auf einmal die Motivation, die Methode gründlich und gut begleitet zu lernen um sie dann auch an andere Frauen weiter zu vermitteln. 

Ich bin heute mit der Methode absolut zufrieden: sie ist als Verhütungsmethode absolut sicher und ohne Nebenwirkungen! Ich spüre mittlerweile auch besser, was ich in den verschiedenen Phasen meines Zyklus brauche, um mich wohl zu fühlen.

Was ist deine persönliche Botschaft?

Selbst habe ich viel Zeit gebraucht, um meinem Körper und der Methode zu vertrauen, da ich keine professionelle Unterstützung in der Lernphase in Anspruch genommen hatte.

Ich bedauere es im Nachhinein sehr!

Die Methode ist einfach, intuitiv und erfordert höchstens 5 Minuten Zeit pro Tag (in der Lernphase, später dann noch weniger). Sie ist allerdings keine “Wunderpille”, die geschluckt wird. 

Wie eine Fremdsprache, muss auch die Methode am Anfang gelernt und praktiziert werden.

Wenn Frau die Sprache ihres Körpers und die Regeln der Methode kennt, ist sie eigenständig und autonom. Dies dauert in der Regel sechs Monate.

Ich möchte insbesondere junge Frauen darin bestärken, nicht lange zu zögern, ihren Zyklus  kennen zu lernen und vor allem in der Lernphase von einer Beraterin begleitet zu sein. Es lohnt sich wirklich am Anfang zu investieren, um ohne Stress und sicher zu lernen und die ganz

individuellen Zervixschleimqualitäten gut unterscheiden zu können.

Warum arbeitest du mit der Stiftung SymptoTherm?

Die Stiftung ist eine großartige Schule mit einem internationalen Beratungsteam, das sich gegenseitig ergänzt und bereichert.

Als Beraterin fühle ich mich sehr gut professionell unterstützt und durch die Stiftungsarbeit gestärkt. 

Sie hat das Lern-Manual “Symptothermie Komplett” herausgegeben, so wie das einzigartige Lernprogramm sympto entwickelt, mit dem Frauen leicht und zuverlässig ihre Beobachtungen eingeben können.

Seit Jahrzehnten sorgt die Stiftung dafür, dass die Symptothermie weltweit bekannter wird. Sie hat das Ziel, Frauen beim Lernen bestens zu unterstützen und auch die

Methode auf wissenschaftlichem Niveau an die Öffentlichkeit zu präsentieren.

Die Stiftung vertritt auch der Ansicht, dass jede Frau das Recht hat, von ihrem Arzt bzw. ihrer Frauenärztin oder von ihrer Hebamme über alle  Verhütungsmethoden gut aufgeklärt zu werden.

Muriel Wettstein, thérapeute Grinberg – présidente de la Fondation SymptoTherm

Wie arbeite ich und wer kann begleitet werden?

Ich begleite Frauen von der Pubertät bis zur Prämenopause egal, ob sie sich einfach nur beobachten möchten, einen Kinderwunsch haben oder natürlich verhüten wollen (auch in der Stillzeit).

Es macht mir sehr viel Freude, dieses kostbare Wissen zu teilen und auf diese Weise auch anderen Frauen nah zu sein.

Ich freue mich, Frauen zu begleiten, die eine hormonelle Verhütung absetzen möchten und in der Übergangsphase besonders viel Aufmerksamkeit brauchen.

Während der Lernphase passe ich mit der Frau und ihres Lerntempos an und stelle sicher, dass sie die Grundregeln der Methode versteht, um später autonom zu sein. Mir ist es wichtig, Frauen beim Lernen von Woche zu Woche zu begleiten, schnell auf ihre Fragen zu beantworten und in Notfällen auch für sie da zu sein. Männer bzw. PartnerInnen sind bei den Beratungen auch herzlich willkommen! Sie dürfen auch alle ihre Fragen stellen 😉 In jedem Zyklus bestätige ich die unfruchtbare Zeit, so dass die Frau in der Lernphase sicher und entspannt mit ihrem Partner Liebe machen kann.

Bei den Frauen, die einen Kinderwunsch haben, lernen sie genau zu erkennen, wann die fruchtbarsten Tage ihres Zyklus sind, um dann gezielt an ihrem Ziel “zu arbeiten” 😉

Frauen, die bereits mit ihrem Zyklus bzw. mit der Methode viel Erfahrung haben,  können auch gern punktuell einzelne Beratungsstunden nehmen, um zu schauen, wo sie hormonell stehen und der Zyklus sich eventuell im Laufe der Zeit verändert hat.

 Und neben der Symptothermie…?

Sprachen und fremde Kulturen sind meine Leidenschaft geworden!

Ich bin als Franko-Schweizerin in der Nähe von Lausanne geboren und aufgewachsen. Nach der Matura verbrachte ich insgesamt ein Jahr in London und 16 Jahre in Berlin, wo ich ein Magisterstudium absolvierte und mich dann zu Körpertherapeutin ausbildete.

Im Dezember 2014 wurde ich Mutter. Seitdem pendele ich mit meiner Kleinfamilie zwischen Berlin, Istanbul, Dikili, Izmir, Toulouse, Lausanne und Umgebung, und Zürich. Also überall wo ich Wurzeln oder welche geschlagen habe.

Ich liebe das Mittelmeer und bin gespannt, wohin uns die Strömung als nächstes bringen wird….

In der Türkei unterrichte ich auch Französisch, Deutsch und Englisch.

Kontakt

muriel.wettstein@gmail.com

Whats App: 0090 546 461 89 57

Beratungen können auf Deutsch, Französisch, Englisch, Italiensch oder Türkisch stattfinden

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